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  Krisztian Kishazi
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   Tipps & Tricks


    Hier finden Sie ein paar Tipps und Infos für den Umgang mit PC und Notebook.


    1. Über Festplatten  Standard IDE, SATA, SAS, SCSI
     - jede Bauform von 1,8" bis 3,5"
       und jede Schittstelle (ZIF, mSATA, Micro SATA, LIF)

     Das Foto rechts zeigt einen Querschnitts-Vergleich von einem
     Menschlichem Haar, einem Staubpartikel, einem Fingerabdruck
     mit dem Abstand des Lese- u. Schreibkopfes zum sich drehen-
     den Festplatten-Medium.

     Jede Festplatte enthält - in Abhängigkeit der Kapazität (der
     Speichergröße) eine oder mehrere Medien (Scheiben) und da-
     runter und darüber jeweils den Lese- u. Schreibkopf.

     Der geringe Abstand zwischen diesen Lese- u. Schreibköpfen
     und den sich drehenden Plattenmedien führt oft zu Defekten,
     da jede Erschütterung zu einem Aufprall eines der Köpfe auf das sich drehende Plattenmedium führen kann.

     Dadurch werden Daten zerstört. Bei modernen Festplatten ist die Datendichte sehr groß, was bedeutet, dass auch ein
     sehr kleiner Defekt auf dem Medium sehr viele Daten und Programme betreffen kann.

     Durch den günstigen Preis und durch die immer größere Datendichte werden Festplatten immer anfälliger. Unsere eigene
     Schätzung: Die durchschnittliche Lebensdauer einer heutigen (modernen) Festplatte beträgt etwa 3 Jahre.

     Deshalb:  Sichern, sichern, sichern   ....   


     Advanced Format Technology


     Ohne dass es für den Standard-Anwender bemerkbar war, entsprechen heute verwendete (moderne) Festplatten dem
     Advanced Format Drives (AFD) Standard.
Das ist die Bezeichnung für Festplatten mit einer physischen Sektorgröße
     von 4 KByte. Herkömmliche (ältere, kleinere) Festplatten arbeiteten davor ausschließlich mit 512-Byte-Sektoren.

     Größere Sektoren erleichtern die Herstellung von Laufwerken mit hoher Speicherkapazität. Wenn eine Festplatte ihren
     Speicherplatz in größeren Blöcken verwaltet, entsteht mehr Platz für Daten auf der Magnetscheibe. Die Blockgröße
     von 4 KByte passt auch sehr viel besser in die heutige Computerwelt: Z.B. für moderne Dateisysteme wie NTFS oder
     HFS+, die den Speicher standardmäßig in Einheiten mit 4 KByte Größe verwalten.


     Alignment bei AFD

     Die Setup-Routinen moderner Betriebssysteme wie Windows 7, Vista ab Service Pack 1, neuere Linux-Distributionen
     oder Mac OS X legen Partitionen bereits so an, dass keine Überlappungen mit den Blockgrenzen auftreten. Windows 7
     richtet die erste Partition z.B. ab Sektor 2048 ein. Bei älteren Betriebssystemen wie XP beginnt die erste Partition bei
     Sektor 63 – bei 4K-Platten also genau 512 Byte vor dem Ende eines 4-KByte-Sektors. Dieses Misalignment führt
     dazu, dass alle Zugriffe, die in einer Partition auf logisch „glatten“ Sektornummern liegen, nicht an den physischen
     Sektorgrenzen ausgerichtet sind. Das droht auch, wenn Sie mit einem älteren Festplatten-Imager ein Systemabbild
     auf eine moderne (4K-)Festplatte zurück spielen (Rücksichern).
     Wenn Sie eine bestehende XP-Installation auf eine neue moderne, größere Festplatte übertragen möchten, ohne dabei
     das Misalignment der Partitionen zu übernehmen, sollte man einen modernen Festplatten-Imager (nach 2011) verwen-
     den oder dies von uns durchführen lassen. Wir verwenden dafür Spezialgeräte.

    2. SSD Festplatten


     Das ist ein Verbund von modernen Speicher-Chips, die ebenfalls wie obige (normale) Festplatten mit allen Schnittstellen,
     Bauformen und Kapazitäten bis ca. 1TB verfügbar sind.

     Vorteil:   Schnelligkeit, Kompatibilität auch mit "alten" Standards (IDE, SCSI) = Tunen z.B. von alten Laptops
                  mechanisch wesentlich stabiler (sicherer) als Standard-Festplatten
                  SSD müssen (und sollten) nicht defragmentiert werden.
     Nachteil: Hoher Preis (fällt aber laufend), eventuell notwendige Datenrettung nur extrem teuer möglich 
                  Geringere Lebensdauer im Vergleich zu Standard-Festplatten
                  Begrenzte Lebensdauer der Speicherzellen.
                  Folge: Kann eine Speicherzelle nicht mehr beschrieben werden, sind in Ihr enthaltene Daten nicht löschbar.

     Deshalb:  Sichern, sichern, sichern   ....   



     Alignment bei SSD

     SSDs organisieren ihre Daten in Pages (Seiten) und Blocks (Blöcke). Eine Page fasst 4096 Bytes, ein Block besteht
     üblicherweise aus 64 oder 128 Pages. Zur gleichmäßigeren Verteilung der Schreib-Lese-Vorgänge werden immer nur
     komplette Blöcke gelöscht.
     Für Performance und Haltbarkeit der SSD ist es wichtig, dass der Beginn der Systempartition mit dem Beginn eines 
     löschbaren Blocks übereinstimmt. Diese Übereinstimmung von physischen und logischen Zuordnungseinheiten wird
     als Alignment bezeichnet. Bei einem abweichenden Alignment ergeben sich zusätzliche Schreibvorgänge, weil Daten-
     pakete, die eigentlich in eine (logische) Page passen, auf zwei (physische) Pages verteilt werden. Wenn das geschieht,
     wird die SSD im Betrieb durch zusätzliche Schreib-Lese-Vorgänge ausgebremst, außerdem sinkt ihre Lebensdauer,
     weil diese sich nach der Anzahl der Schreibvorgänge pro Speicherzelle bemisst.

     Beim Kopieren bzw. Klonen von Festplatten prüfen und korrigieren wir, falls notwendig, das Alignment.


     Der Trim-Befehl (bei SSD)    
alle nachfolgenden Befehle sind ohne Gewähr und auf eigenes Risiko
     

     SSD schreiben Daten in 4 KByte großen Blöcken. Der Löschvorgang entfernt die Daten aber immer gleich 512 KByte
     große Blöcke. Es sammeln sich mit zunehmender Einsatzdauer auf einer SSD zahlreiche fragmentierte Datenblöcke,
     die den Zugriff verlangsamen. Ist TRIM allerdings aktiv, werden die nicht mehr genutzten 4-KByte-Blöcke sofort ge-
     säubert, was sich deutlich auf die Leistung auswirkt.

     Ist die Funktion bei Windows aber nicht aktiv, obwohl die SSD TRIM unterstützt, so lässt sich nachhelfen.

     Ist die Funktion in der Festplatte enthalten, muss man sich noch testen, ob Windows 7/8 das TRIM auch nutzt.
     Dazu gibt man über die Kommandozeile (als Administrator) folgenden Befehl ein:

      fsutil behavior query disabledeletenotify

     Gibt Windows 7 den Wert

      DisableDeleteNotify = 0

     zurück, ist TRIM aktiv. Steht dort eine 1, dann ist TRIM nicht aktiv. Dann sollte man zunächst die Treiber der Fest-
     platte aktualisieren, etwa von der Homepage des Herstellers. Die meisten Anbieter geben außerdem Checklisten,
     welche Vorgaben von der Festplatte erfüllt werden müssen, etwa ob sie in einem bestimmten Modus konfiguriert
     sein muss.

     Schaltet Windows 7 nicht automatisch an, kann man den Modus auf eigene Gefahr aktivieren. Dafür verwendet
     man in der Kommandozeile (als Administrator) den Befehl

      fsutil behavior set DisableDeleteNotify 0


    3. Datenrettung

     Datenrettung ist nicht gleich Datenrettung: Datenrettung beginnt dann, wenn der Datenträger Defekte aufweist und
     (wichtige) Daten nicht mehr zugänglich sind.

     Was noch nichts mit Datenrettung zu tun hat, und durch einen guten PC-Service gelöst werden kann:
          - verlorene Partition    
          - Windows nicht mehr startfähig
          - Windows-Passwort vergessen oder funktioniert nicht mehr
          - das Notebook / der PC startet nicht mehr
          - das Gerät hat einen Virus und ist nicht verwendbar

     Selbstverständlich können wir auch in diesen Fällen helfen.

 

    4. externe USB-Festplatte wird nicht erkannt

     Oft erkennt Windows Vista, 7 oder 8 eine neue externe Festplatte nicht - hier ein Test bzw. Abhilfe

     Start (Win 8: Windows-Taste + X-Taste)
     --> Systemsteuerung
     --> Verwaltung
     --> Computerverwaltung
     --> Datenträgerverwaltung

     ACHTUNG: Wird bei einer Festplatte / einem USB-Stick mit wichtigen Daten angezeigt, dass das Laufwerk
                         formatiert werden muss, so beenden Sie das mit  NEIN  und suchen Sie Hilfe !
                         Sonst könnten Sie wichtige Daten verlieren !

     Hier werden alle im/am PC/Notebook angeschlossenen Laufwerke angezeigt. Wird die neue Festplatte in der Liste
     nicht gezeigt, so versuchen Sie diese an einem anderen USB-Kontakt anzuschließen. Funktioniert dies auch nicht,
     so bekommt die Festplatte evtl. zu wenig Strom. Manche externe Festplatten haben 2 USB-Stecker auf einer Seite,
     die dann beide am Computer angeschlossen werden sollten. Wird die Festplatte in der Liste dann noch immer nicht
     in dieser Laufwerksliste (Datenträgerverwaltung) angezeigt, so brauchen Sie Hilfe - nachfolgende Anleitung hilft
     dann nicht.
     Wird die Festplatte aber angezeigt, dann gibt es bei einer vom System nicht erkannten Festplatte meist folgende
     Ursachen:
     Es handelt sich meist um eine Festplatte, die an diesem Computer vorher nicht angeschlossen war:
      a) die Festplatte ist nicht online - d.h. im linken Feld dieser Festplatte ist eine Warnung, dass sie nicht online ist
          Auf diese Meldung (rechte Maustaste) klicken, im erscheinenden Fenster die Platte auf "online" umstellen,
          abschießen - fertig
      b) die Systempartition und evtl. auch die Datenpartition haben keine zugewiesenen Laufwerksbuchstaben.
          Aufpassen: Dieses folgende Zuweisen nicht auf die Hilfs- bzw. Recovery-Partitionen anwenden !
          Auf die(se) Partition(en) (rechte Maustaste) klicken, im Fenster auf "Laufwerksbuchstaben ändern...." klicken.
          Den nächsten freien Laufwerksbuchstaben wählen - ok - fertig. Die Partition(en) sollte(n) nun (den) Laufwerks-
          buchstaben anzeigen.

     * * *   

     Das Wichtigste für Kunden ist meist, dass nicht nur die Daten wieder vorhanden sind, sondern dass das Gerät so
     schnell wie möglich wieder - wenn möglich wie vorher - funktioniert.

     - Andere Firmen kümmern sich nur um die Datenrettung.

     - Bei uns erfolgt sofort nach Übernahme des Gerätes eine Diagnose.

       Dabei testen wir die Funktionen der Festplatte und können den bei uns wartenden Kunden in nur wenigen Minuten
       informieren und er/sie kann wählen, ob und was repariert werden soll.

        Diese Diagnose ist bei uns kostenfrei.

     Bei vielen Defekten können wir sofort mit der Arbeit beginnen, wenn der Kunde zustimmt, und in vielen Fällen hat
     der Kunde in 1-2 Tagen wieder ein funktionierendes Gerät - und dies zu einem ebenfalls günstigen Preis.



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